Kategorie: Tools & Software
lexoffice und sevDesk sind die beiden meistgenutzten Buchhaltungslösungen für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland. Beide erledigen die Kernaufgaben – Rechnungen, Angebote, Belege, Umsatzsteuervoranmeldung – zuverlässig. Die Unterschiede liegen im Detail, und genau die entscheiden im Alltag, welches Tool sich richtig anfühlt.
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(→ Teil unseres großen Vergleichs: [Die besten Tools für Selbstständige 2026])
Die Tools im Überblick
| Kriterium | lexoffice | sevDesk |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ca. 9,90 €/Monat | ca. 9,90 €/Monat |
| Belegerfassung per App | vorhanden | besonders stark, Foto-Scan mit Texterkennung |
| Bankanbindung | ja | ja |
| DATEV-Export für Steuerberater | ja | ja |
| Angebots-/Rechnungsvorlagen | umfangreich, sehr übersichtlich | umfangreich, etwas technischer im Aufbau |
| Mobile App | solide | sehr gute Bewertungen für die Beleg-Funktion |
| Zielgruppe | Einsteiger, klassische Rechnungsstellung | alle, die viele Kleinbelege unterwegs erfassen |
lexoffice: Stärken im Detail
lexoffice überzeugt vor allem durch eine sehr aufgeräumte, reduzierte Oberfläche. Wer noch nie mit Buchhaltungssoftware gearbeitet hat, findet sich schnell zurecht: Rechnung schreiben, Angebot erstellen, offene Posten im Blick behalten – alles ist klar beschriftet, ohne dass man sich durch Menüs wühlen muss.
Auch die Anbindung an gängige Online-Banking-Schnittstellen und der Export für den Steuerberater laufen unkompliziert. Für Einzelunternehmer:innen und Freelancer, die ihre Buchhaltung selbst machen und keine komplexen Sonderfälle haben, ist das oft die entspanntere Wahl.
(→ ausführlich getestet: [lexoffice im Test])
sevDesk: Stärken im Detail
sevDesk spielt seine Stärke vor allem bei der Beleg-Erfassung aus: Kassenzettel, Tankquittungen oder Materialrechnungen lassen sich per Foto in der App erfassen, die Software liest Betrag, Datum und Händler automatisch aus. Wer viel unterwegs ist und ständig kleine Belege sammelt, spart hier spürbar Zeit gegenüber dem manuellen Eintippen.
Die Oberfläche wirkt insgesamt etwas technischer als bei lexoffice, dafür bietet sevDesk in den höheren Tarifen mehr Tiefe bei Auswertungen und Lagerverwaltung – interessant, sobald ein Unternehmen über die reine Dienstleistung hinaus auch Waren verkauft.
Für wen eignet sich was?
- Du bist Berater:in, Coach oder Freelancer:in mit wenigen, aber größeren Rechnungen im Monat? → lexoffice, wegen der einfacheren Oberfläche.
- Du sammelst viele kleine Belege unterwegs (Handwerk, Außendienst, Gastro-Einkäufe)? → sevDesk, wegen der Foto-Belegerfassung.
- Du verkaufst auch physische Waren und brauchst später Lagerverwaltung? → sevDesk bietet hier mehr Ausbaustufen.
- Dir ist eine möglichst kurze Einarbeitungszeit wichtig? → lexoffice.
Preise im Vergleich
Beide Anbieter starten preislich sehr ähnlich (ca. 9–10 € im günstigsten Tarif) und staffeln sich nach Funktionsumfang – Umsatzsteuervoranmeldung, Anzahl der Belege pro Monat, Lohnbuchhaltung als Zusatzmodul. Die tagesaktuellen Preise und Tarif-Details findest du direkt bei den Anbietern, da sich diese regelmäßig ändern.
Fazit
Es gibt hier kein pauschal „besseres“ Tool – beide sind ausgereift und werden von tausenden Selbstständigen in Deutschland produktiv genutzt. Die Entscheidung hängt davon ab, wie deine Belege anfallen (viele kleine unterwegs vs. wenige große im Büro) und wie technikaffin du bist. Am ehesten hilft die kostenlose Testphase beider Anbieter, um ein Gefühl für die jeweilige Oberfläche im eigenen Alltag zu bekommen.
Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, sobald sich Preise oder Funktionsumfang der beiden Anbieter ändern.


